
Hofbühne – alle Künstler

AzudemSK
Herzlich, energetisch, ’n Stück weit pathetisch. Auf der Bühne und im U-BahnSchacht. Seit 1999 brennt er für das, was andere Hip-Hop nennen. Hip-Hop wie er in Büchern steht. In den alten zumindest. Für breakdance zu faul, als DJ zu arm, zumrappen zu schüchtern. Da kam Graffiti nur gelegen. Reichte aber irgendwann nicht mehr aus, sich selber zu verwirklichen.
Und darum geht es, das merkt man ihm und seiner Musik an. Ungeschminkt, unbedingt. Emotional wo andere nur Phrasen dreschen, umarmend wo andere hochtrabend den Finger heben. Und das auf weit mehr als nur Sound, den man zu leicht der Golden Era zuschreibt. Es wird auf Jazz gerappt, mal acapella, mal wird der DJ bemüht, die Breaks live zu cutten, wie damals bei den ersten Gehversuchen des Raps in den frühen 80ern.
Fotocredits von Ralfs Bild: @caesar.tif

Breathing
– aus Dresden
– Ende 2024 gegründet
– 100% Hardcore
– Einflüsse in Sound und Songwriting: soul search, gridiron, NEG und incendiary
– lässig, grooviges Riffing mit extra Portion Härte

Decay Remains
Decay Remains is a metallic hardcore band highly influenced by bands such as Gates To Hell, Suffoca<on or Bolt Thrower. Their unique sound contains classic hardcore elements which are paired with heavy riffs coming from the other side. The band was found in 2023 and they have played their first show in May 2024. Meanwhile they have released already their debut album “FINAL NAIL” and the EP “DEPTHS OF HUMANITY” which is available on all common streaming platforms. After a few inital lineup changes and shows in Switzerland, Germany, France and Austria followed by a South East Asia tour in October 2025. All bandmembers are spread across Switzerland and play or have played in bands such as Fever Dreams, Coldburn, Deconvolution, Safe State and many more…
Decay Remains is committed to create an environment where everybody feels welcome. No acceptance for racist, homophobic or sexist bullshit!

DinkX
Dinkx ist eine vierköpfige Band, die das macht, was sie Murkx nennen: Mal laut mal, unbeschämt, mal leise und emotional. Ganz egal, welches Genre vielleicht obendraufsteht – Hauptsache Macker und Faschisten bekommen ihr Fett weg. Mit Wurzeln im kleinen Jena gehen sie jetzt von Dresden aus den Leuten ordentlich auf die Gehörgänge. Wenn Thoralf die Trommelfelle zerlegt, Bennets Bass knurrt, Jonas die Saiten reißen und Anna ihre Stimme verzerrt, hört man, wer sie wirklich sind. Dinkx macht Murkx. Macht ihr mit?

Dosenstolz
Punk beschäftigt sich ja oft mit Missständen und dem Negativen in der Welt, doch Dosenstolz zeigen, dass man auch über schöne Dinge schlechte Musik schreiben kann. Gottloses Gedresche trifft auf Texte über Junkfood, Queerness und Faulenzerei, die durch ausgefeilte Schrei-Technik meist unverständlich, aber im Internet nachzulesen sind. Davon zeugen Hits wie „YumYumYum“, „Heten Treten“ oder „Arbeitszeitbetrug“. Eine Band wie ein guter Shitpost: provokant, albern und meistens unterhaltsam.

Enni
ENNI – Glitzerpop mit Tiefgang
Suchst du ENNI auf Social Media, findest du sie unter “glaubstduenni” – ein Name, der für „Glaubst du eh nie“ steht. Mit einer Körpergröße von 1,58 m, einer Tendenz zu Untergewicht und einem chronischen Babyface entsprach sie in ihrer Schulzeit nie dem Bild der „popular girls“. Doch genau das hat sie geprägt: Auf der Bühne und im Studio ist sie umso selbstbewusster. ENNI steckt voller Talent, Ehrgeiz und unbändiger Kreativität – sie hat den Anspruch, das allen zu beweisen. Ihr Sound, den sie selbst als „Glitzerpop“ beschreibt, bewegt sich zwischen Pop, Indie und progressivem Hip-Hop. In ihre Produktionen greift sie tief ein, feilt akribisch an Details und erschafft einen eigenwilligen, alternativen Sound mit unverkennbaren Ear Candys. Ihre Texte, die oft an deutsche Poesie erinnern, sind Coming-of-Age-Storys, die von Herzschmerz, Selbstfindung und inneren Konflikten erzählen. In ihrer Heimat Coburg und Umgebung hat sie bereits Newcomer-Contests gewonnen und Festivalbühnen (u.a. als Support-Act für Paula Hartmann) bespielt.
2025 plant ENNI eine Welle von Single-Releases, jeweils begleitet von kreativ inszenierten Musikvideos, um ihr künstlerisches Universum einem größeren Publikum zu präsentieren. Zudem wird sie ihre Live-Energie auf mehreren Festivals unter Beweis stellen.
ENNI will Menschen durch ihre Musik Kraft geben, sie ermutigen, an sich zu glauben, und sie dazu inspirieren, sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen.
…und bald werden sie es dann glauben!

Feurigseinpeter
Irgendwo zwischen Festivalbühne und Demo-Soundsystem liefern FeurigSeinPeter Punkrock, der gleichzeitig Wut und Hoffnung, Bierdusche und Parole ist. Musikalisch pendeln sie zwischen Punk, Hardrock und Popkultur, nie ohne Ironie und manchmal sogar mit einer charmanten Prise Schlager.
FeurigSeinPeter sind Kids aus der Großstadt, tragen aber die Probleme der ostdeutschen Provinzjugend genauso in sich. Langeweile, Perspektivlosigkeit, rechte Strukturen und die Suche nach Gemeinschaft, Widerstand und Momenten, die das alles leichter machen.
Wenn sie sich nicht mit den ernsten Themen des Lebens wie Antifaschismus, Solidarität und klarer Kante gegen Schwurbelei befassen, singen sie über ihre zweite große Liebe. Sternburg Bier.
Ob Bierball, Trichter oder Späti-Romantik, ihre Hymnen fürs Sterni sind genauso ehrlich wie ihre politischen Statements.
FeurigSeinPeter sind DIY bis in die letzte Kabeltrommel. Wer eine Mischung aus Haltung, Krawall, Bier und ganz viel Energie sucht, findet hier ein Zuhause.

Final Effort
Final Effort sind eine Vierköpfige Hardcore/Punk Band aus Leipzig. Seit ihrer Gründung haben sie ihren Stil stetig weiterentwickelt und irgendwo zwischen Hardcore und Punk ihre eigene Schublade mit wütenden Lyrics und komplexen Songstrukturen gefüllt. Rau und trotzdem melodisch. Mit ganz viel Liebe und D.I.Y.

Four Black Lungs

Lewia
Lewia sitzt am Klavier – nicht barfuß, dafür mit Kartoffel und Kippe. Dabei singt sie über Widerstand, Aktivismus und obskure Kleinstparteien. Sehr viel Witz, aber auch tiefe und schwere Themen landen in Kopf und Herz

Schimpanski
Drei Menschen, drei Instrumente, der einfache Weg.
Dreamy Wasted Postpop – schwebend, roh, charmant verschrammt. SCHIMPANSKI klingen, als würde man nachts durch Dresden laufen, mit zu vielen Gedanken und genau dem richtigen Song im Ohr. Treibende Grooves, surfende Gitarren und diese melancholische Leichtigkeit, die bleibt.

SZILLO/ Heavy Ease
SZILLO und heavy ease: Zwei Seiten der gleichen Künstlerin, die sich in Inhalt und Flow in nichts nachstehen und doch auf ganz unterschiedliche Weise ihre Geschichte erzählen. So zieht ihre Performance einen Bogen von den Wurzeln ihrer Musik, dem Rap über Oldschool Hiphop Beats, bis hin zu Rap und Gesang über Beats von $chulle mit Einflüssen aus verschiedenen Genres. In ihren Texten, inspiriert von persönlichen Erfahrungen, sowie gesellschaftlichen Themen, zeichnet sie Bilder, die ihre HörerInnen in ihre Welt mitnehmen.

Tancred
TANCRED, das ist Mental-Health-Rap der neuen Generation.
Detailverliebt, dynamisch, mit großartiger Wortmalerei und schon fast lyrisch präsentiert der junge Künstler seine politischen und gesellschaftlichen Statements in seinen Songs.

Textiltherapeut
Verloren in der Welt und abgelehnt vom eigenen
Kopf, wütend und brutal ehrlich – Textilthera-
peut produziert eine Mischung aus Metal und mod-
ernem Hip-Hop. Seine Lieder setzen sich mit der
menschlichen Psyche, Liebe, Angst und dem eige-
nen Platz in der Welt auseinander. Mit basslasti-
gen Beats, begleitet von Texten auf deutsch, en-
glisch und polnisch, wird eine geradezu dystopische
Stimmung beschworen, in der man sich verlieren,
aber auch wiederfinden kann – immer verbunden
mit einer Vision, die aktuellen Genrestandards im
deutschsprachigen Raum an ihre Grenzen zu bringen
und einen bisher unbekannten Sound zu erschaffen.

Valy and the Vodkas
ABGESAGT